Kampf gegen Heilpraktiker und Naturheilkunde: Die nächste Stufe ist erreicht.

Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Besucher meiner Homepage,

seit Jahren tobt der Kampf gegen das Heilpraktikerwesen und die Naturheilkunde. Still und heimlich hat dieser Krieg nun eine neue Eskalationsstufe erreicht:

Im Juni 2018 tagte die Gesundheitsministerkonferenz des Bundes und der Länder in Düsseldorf. Neben Beschlüssen zu Organspende, Krankenhausfinanzierung, etc., von denen auch in der Presse und in den Massenmedien die Rede war, wurde auch ein weitreichender Beschluss gefasst, welcher die Zukunft das bewährte Heilpraktikerwesen und als weiteres Ziel die Naturkunde als Gesamtes in Frage stellt.

Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass die Richtlinien zur Prüfung der Heilpraktiker gerade erst neu gefasst und die Anforderungen zur Erlangung der Heilpraktikererlaubnis nochmals deutlich verschärft wurden. Dies wurde auch von den Berufsverbänden der Heilpraktiker unterstützt und begrüßt, da der Berufsstand natürlich auch ein Interesse an einem hohen Qualifizierungs- und Ausbildungsniveau hat.

Gerade die Äußerungen des “Münsteraner Kreises”, sowie der Ärzteverbände, lassen keinen Zweifel daran, dass die Abschaffung des Heilpraktikerberufes nur die erste Stufe zur Abschaffung der Naturheilkunde im Gesamten ist:

Therapieansätze außerhalb der sog. “leitlinienbasierten” Medizin werden als nicht mehr erwünscht und zulässig erachtet. Grundlage für die “leitlinienbasierte” Medizin ist die Ausklammerung der jeweiligen individuellen Situation des betroffenen Patienten, wie z.B. belastende psychische oder physische Ereignisse, Konflikte, etc..
Zusammengefasst entspricht diese “leitlinienbasierte” Medizin der weit verbreiteten dualistisch-reduktionistischen Anschauung (strikte Trennung von Psyche und Körper (dualistische Anschauung), sowie der Annahme, dass sich sämtliche Krankheiten und Störungen ausschließlich über die Normalisierung von Laborwerten behandeln lassen (reduktionistische Anschauung).

==> der Mensch, die Maschine = 1 Symptom = 1 Krankheit = 1 Medikament.

Dass diese menschenverachtende Sichtweise zwangsläufig zum Scheitern verurteilt und die Ursache vieler Fehldiagnosen, Behandlungsfehler, sowie erfolgsloser Therapieansätze ist, liegt hier auf der Hand.

In den Massenmedien lesen Sie derzeit jedoch nichts darüber. Die Gesundheitsministerkonferenz hat mit Mehrheit beschlossen, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzusetzen, die bis 2019 das Heilpraktikerwesen komplett reformieren soll. Da aufgrund der agierenden Personen davon auszugehen ist, dass das Ziel dieser Reform die Abschaffung der Heilpraktiker, bzw. die massive Beschneidung der Therapiefreiheit ist, ist dies ebenfalls ein massiver Angriff auf Sie, liebe Leser, als Patienten. Hier wird Ihnen die Möglichkeit genommen, sich frei für einen Therapieweg zu entscheiden.

Das Schweigen der Massenmedien hat vermutlich den Sinn, öffentliche Diskussionen und Proteste aus der betroffenen Bevölkerung zu unterbinden, bzw. von vorne herein zu verhindern.

Der mündige Bürger wird auch hier wohl nur als Störfaktor bei der Umsetzung von Lobbyinteressen gesehen.

Bilden Sie sich eine eigene Meinung und treten Sie für diese ein!

Im Folgenden finden Sie einige Links zu weiteren Informationen.

Wie wichtig es ist, individuelle, auf den Patienten zugeschnittene Therapie- und Diagnoseansätze zu verfolgen, zeigt eindrucksvoll auch das Buch von Prof. Dr. Dr. Christian Schubert von der Uniklinik Innsbruck mit dem Titel “Was uns krank macht, was uns heilt”

Bitte unterstützen Sie die Anstrengungen zum Erhalt der Therapievielfalt und der Naturheilkunde und teilen Sie diesen Artikel mit Freunden und Bekannten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit den besten Wünschen für Sie und Ihre Familie

Ihr
Martin Ostermaier, Heilpraktiker

Link zu den Informationen:

2018-07-11T10:41:34+00:00